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Mercedes-Benz GLC 400 4MATIC – Ein Stern, der richtig begeistert!

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489 PS, jede Menge Platz, beeindruckende Ladetechnik und Luxus, wohin man schaut. Der neue elektrische GLC zeigt, was Mercedes-Benz draufhat. Aber ist er auch im Alltag so gut, wie er auf den ersten Blick aussieht? Wir haben ihn getestet.

Einsteigen, losfahren und einfach genießen

Es gibt Autos, in die steigt man ein, fährt ein paar Kilometer und denkt sich: Ja, passt schon.

Und dann gibt es Autos, bei denen man bereits nach kurzer Zeit merkt, dass sich die Entwickler wirklich Gedanken gemacht haben.

Genau so ging es mir beim neuen Mercedes-Benz GLC 400 4MATIC mit EQ Technologie.

Die Sternenschmiede hat hier wieder einmal ein echtes Prachtstück auf die Räder gestellt. Und ich kann gleich vorwegnehmen: Es gibt an diesem Fahrzeug erstaunlich wenig, das mich wirklich gestört hat.

Klar, perfekt ist kein Auto. Auch eines mit Stern nicht. Aber der GLC kommt meiner Vorstellung eines rundum gelungenen Elektro-SUV schon verdammt nahe.

Außen ein Hingucker, innen eine kleine Luxuswelt

Schon optisch macht der GLC ordentlich etwas her.

Unser Testwagen präsentierte sich in der Lackierung Lavender Silver Metallic, kombiniert mit AMG Line, schwarzen 21-Zoll-Rädern und markanten Trittbrettern. Dazu der große Kühlergrill mit beleuchteten Elementen und dem unübersehbaren Stern.

Dezent ist vielleicht etwas anderes. Aber mir gefällt’s!

Im Innenraum geht es gleich beeindruckend weiter.

Der riesige MBUX Hyperscreen zieht sich über das Armaturenbrett und macht aus dem Cockpit eine moderne digitale Schaltzentrale. Dazu kommen hochwertige Materialien, eine stimmungsvolle Ambientebeleuchtung und in unserem Testwagen ein Burmester High-End 4D-Soundsystem.

Auch bei den Sitzen hat Mercedes nicht gespart. Elektrische Verstellung, Massagefunktion, Sitzklimatisierung und etliche Einstellmöglichkeiten sorgen dafür, dass man sich schnell wohlfühlt.

Besonders schön ist das SKY CONTROL Panoramadach. Es bringt Helligkeit in den Innenraum und lässt sich in seiner Transparenz verändern.

Ob man wirklich jedes dieser Extras braucht, ist eine andere Frage. Aber angenehm sind sie allemal.

Und genau darum geht es in dieser Fahrzeugklasse. Man möchte nicht einfach nur von A nach B kommen, sondern die Zeit dazwischen genießen.

Platz für die Familie? Aber sicher!

Was ich dem GLC auf den ersten Blick gar nicht in diesem Ausmaß zugetraut hätte, ist sein Platzangebot.

Von außen wirkt er zwar stattlich, aber nicht unbedingt wie ein Raumwunder. Innen sieht die Sache anders aus.

Für eine vierköpfige Familie bietet er aus meiner Sicht mehr als ausreichend Platz. Die Passagiere sitzen bequem, auch im Fond geht es großzügig zu und beim Gepäck muss man nicht gleich anfangen, Tetris zu spielen.

570 Liter Kofferraumvolumen stehen zur Verfügung. Werden die Rücksitze umgelegt, sind es sogar bis zu 1.740 Liter.

Und dann gibt es noch eine praktische Überraschung unter der Motorhaube.

Dort wartet ein zusätzlicher Stauraum, der sogenannte Frunk, mit 128 Litern Fassungsvermögen.

Gerade bei einem Elektroauto finde ich das besonders sinnvoll. Ladekabel und anderer Kleinkram können vorn verschwinden, während der eigentliche Kofferraum für das Gepäck frei bleibt.

Übrigens: Unser Testwagen hatte auch eine Anhängerkupplung an Bord. Beim GLC 400 4MATIC sind laut Mercedes bis zu 2.400 Kilogramm gebremste Anhängelast möglich.

Damit wird der elektrische GLC auch für Menschen interessant, die gelegentlich einen größeren Anhänger ziehen möchten.

489 PS – und trotzdem kein nervöses Kraftpaket

Kommen wir zu einem meiner persönlichen Highlights.

Dem Fahrverhalten.

360 kW beziehungsweise 489 PS stehen zur Verfügung. Dazu kommen 800 Nm Drehmoment und der elektrische Allradantrieb 4MATIC.

Das klingt nicht nur nach ordentlich Leistung. Das ist auch ordentlich Leistung!

Von 0 auf 100 km/h geht es in gerade einmal 4,3 Sekunden.

Aber wisst ihr, was mir eigentlich noch besser gefällt?

Wie der GLC diese Kraft auf die Straße bringt.

Kein unnötiges Gezicke. Kein hektisches Herumgetue. Er setzt die Leistung einfach sauber um und vermittelt dabei ein angenehmes Gefühl von Kontrolle.

Egal, ob gemütliches Dahingleiten oder ein etwas flotterer Antritt – der GLC macht richtig Spaß.

Besonders interessant fand ich die verschiedenen Fahrprogramme. Neben Comfort, Sport und Eco gibt es unter anderem einen Terrain-Modus.

Auch abseits perfekt asphaltierter Straßen macht der Mercedes damit einen souveränen Eindruck. Natürlich wird aus ihm dadurch kein kompromissloser Geländewagen. Aber für unterschiedliche Straßenverhältnisse und Ausflüge auf weniger befestigten Wegen ist das eine nette Sache.

Genau hier zeigt sich für mich die Stärke des GLC.

Er kann sportlich, er kann komfortabel und er muss dabei nicht ständig beweisen, wie viel Leistung unter seinem Blech steckt.

Laden fast in Sternengeschwindigkeit

Bei einem Elektroauto ist mir neben dem Fahrverhalten vor allem eines wichtig: Wie unkompliziert lässt es sich im Alltag nutzen?

Und da spielt die Ladegeschwindigkeit eine entscheidende Rolle.

Der GLC hat eine nutzbare Batteriekapazität von 94 kWh. Für unseren Testwagen sind 627 Kilometer elektrische Reichweite nach WLTP angegeben.

Das ist schon eine ordentliche Ansage.

Aber noch spannender finde ich die Ladetechnik.

Dank der 800-Volt-Architektur sind unter optimalen Bedingungen bis zu 330 kW DC-Ladeleistung möglich. Laut Mercedes lässt sich der Akku damit in rund 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.

Und genau solche Werte machen Elektromobilität auf längeren Strecken interessant.

Natürlich muss die entsprechende Schnellladesäule mitspielen. Auch Batterietemperatur, Ladezustand und andere Faktoren beeinflussen die tatsächliche Geschwindigkeit.

Aber die technischen Voraussetzungen sind beeindruckend.

Eine kurze Pause, ein Kaffee, vielleicht noch schnell die Nachrichten checken – und schon kann es wieder weitergehen.

Besonders angenehm: Unser Testwagen hatte auch den optionalen 22-kW-AC-Lader und die Möglichkeit, an 400-Volt-DC-Ladestationen zu laden.

Mercedes hat hier also nicht nur an die maximale Ladegeschwindigkeit gedacht, sondern auch an die Alltagstauglichkeit.

Viel Technik ist schön. Wenn sie funktioniert.

Bei all meiner Begeisterung gab es während der Testzeit auch einen Punkt, der mich tatsächlich genervt hat.

Die Verbindung zu meinem Smartphone.

Der Mercedes hat mehrmals die Verbindung zum Telefon verloren. Grundsätzlich keine Katastrophe. Aber wenn man während einer Testphase wiederholt mit der Verbindung kämpfen muss, wird es irgendwann mühsam.

Gerade bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse erwarte ich mir, dass solche grundlegenden Funktionen zuverlässig arbeiten.

Ob es am Fahrzeug, an der Software oder an der Kombination mit meinem Smartphone gelegen hat, kann ich nicht abschließend beurteilen.

Aber aufgetreten ist es. Und deshalb gehört es auch in diesen Bericht.

Ansonsten hinterließ die technische Ausstattung einen wirklich guten Eindruck.

Die zahlreichen Assistenzsysteme, die Navigation und die verschiedenen Komfortfunktionen machen den GLC zu einem modernen Reisebegleiter.

Manches davon braucht vielleicht eine gewisse Eingewöhnung. Aber grundsätzlich merkt man, dass Mercedes hier ein umfassendes Gesamtpaket geschnürt hat.

Und was kostet der Spaß?

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, bei dem die Begeisterung für den einen oder anderen vermutlich einen kleinen Dämpfer bekommt.

Unser Testwagen kostet exakt 100.116 Euro inklusive Steuern.

Ja, richtig gelesen. Über 100.000 Euro.

Dafür war unser GLC allerdings auch ausgesprochen umfangreich ausgestattet.

AMG Line, Premium-Plus-Paket, Hyperscreen, Burmester-Soundsystem, Panoramadach, Assistenzsysteme, große Räder und zahlreiche weitere Extras treiben den Preis nach oben.

Dafür bleiben bei diesem konkreten Fahrzeug kaum Wünsche offen.

Trotzdem muss man ganz klar sagen: 100.000 Euro sind eine Menge Geld.

Der GLC ist damit definitiv kein Auto für jeden Geldbeutel. Er richtet sich an Menschen, die bewusst ein hochwertiges Elektro-SUV suchen, großen Wert auf Komfort legen und bereit sind, dafür ordentlich Geld auszugeben.

Ob es einem das wert ist, muss letztlich jeder selbst entscheiden.

Mein Fazit: Ein wirklich gelungener Sternenkreuzer

Ich mache es kurz: Der neue Mercedes-Benz GLC 400 4MATIC hat mich wirklich begeistert.

Die Kombination aus Leistung, Fahrkomfort, Platzangebot und moderner Ladetechnik funktioniert ausgesprochen gut.

Besonders gefallen haben mir die unkomplizierte Kraftentfaltung, das angenehme Fahrgefühl und die Vielseitigkeit. Auch das Platzangebot hat mich positiv überrascht.

Klar, die wiederholten Probleme mit der Smartphone-Verbindung hätte ich mir gerne erspart. Und der Preis ist alles andere als ein Schnäppchen.

Aber abgesehen davon ist Mercedes hier ein ausgesprochen durchdachtes Fahrzeug gelungen.

Wer ein leistungsstarkes, komfortables und familientaugliches Elektro-SUV sucht und über das entsprechende Budget verfügt, sollte sich den GLC definitiv näher ansehen.

Wer dagegen vor allem möglichst günstig elektrisch unterwegs sein möchte, wird sich wohl in einer anderen Fahrzeugklasse umschauen.

Für mich ist der GLC jedenfalls ein richtig guter Sternenkreuzer, der seine Berechtigung in diesem Preissegment hat.

Und ja, ich würde jederzeit wieder einsteigen. Sehr gerne sogar!

Und wie geht es bei uns weiter?

Keine Sorge, der nächste Testwagen ist bereits unterwegs!

Aktuell sind wir mit dem Mercedes-Benz GLB unterwegs und sammeln wieder fleißig Eindrücke für euch.

Auch darüber wird es natürlich einen ausführlichen Bericht geben.

Bleibt also dran, begleitet uns weiterhin und schaut regelmäßig bei ES LEBE DAS AUTO vorbei.

Bis zum nächsten Test!

Euer Dominik


Technische Eckdaten – Mercedes-Benz GLC 400 4MATIC mit EQ Technologie

MerkmalDaten
AntriebElektro, Allrad 4MATIC
Leistung360 kW / 489 PS
Drehmoment800 Nm
Batterie94 kWh nutzbar
Reichweite Testwagen627 km (WLTP)
Verbrauch15,8 kWh/100 km (Modellangabe, kein Testverbrauch)
DC-Ladeleistungbis 330 kW
DC-Ladezeit 10–80 %ca. 22 Minuten (Herstellerangabe)
AC-Ladeleistung Testwagenbis 22 kW (optional)
Beschleunigung 0–100 km/h4,3 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit210 km/h
Kofferraum570–1.740 Liter
Frunk128 Liter
Anhängelast gebremstbis 2.400 kg
Testwagenpreis Österreich100.116 € inkl. Steuern

Die WLTP-Reichweite stammt aus der konkreten Testwagenkonfiguration. Die tatsächliche Reichweite und die Ladegeschwindigkeit können je nach Nutzung und Bedingungen abweichen.

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