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Mitsubishi Grandis HEV – Was kann der japanische Franzose?

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Entspannt von Linz nach Wien.

Für unseren Test durfte der Mitsubishi Grandis HEV auf einer typischen Pendler- und Reisestrecke zeigen, was er kann: von Linz zum Flughafen Wien und wieder retour. Genau dort sollte ein modernes Auto seine Stärken ausspielen – viel Verkehr und wechselnde Geschwindigkeiten durch den Mix aus Stop & Go-Verkehr und langen Autobahnpassagen.

Schon nach wenigen Kilometern fällt auf: Der Grandis fährt ausgesprochen ruhig. Besonders im Stadtverkehr und bei niedrigen Geschwindigkeiten gleitet er oft elektrisch dahin. Das sorgt nicht nur für niedrigen Verbrauch, sondern auch für ein entspanntes Fahrgefühl.

Komfort statt Hektik

Der Mitsubishi Grandis HEV ist kein sportliches SUV, will das aber auch gar nicht sein. Stattdessen setzt er klar auf Komfort. Er hat viel von seinem Gen-Spender, dem Renault Symbioz übernommen: Die Sitze sind angenehm weich gepolstert, das Fahrwerk filtert Unebenheiten sauber weg – auch längere Strecken werden dadurch nicht anstrengend. Wind- und Abrollgeräusche halten sich in Grenzen, lediglich bei stärkerem Beschleunigen wird der Benzinmotor etwas präsenter.

Positiv fällt außerdem das Platzangebot auf. Sowohl vorne als auch hinten sitzt man komfortabel, dazu kommt ein ordentlich nutzbarer Kofferraum – praktisch für große Koffer und jede Menge Handgepäck.

Verbrauch als große Stärke

Die größte Stärke des Grandis HEV bleibt aber eindeutig der Verbrauch. Trotz hohem Autobahnanteil blieb der Durchschnittsverbrauch überraschend niedrig. Vor allem im Stop-and-Go-Verkehr im Bereich des Wiener Flughafens profitiert das System vom elektrischen Fahren und der Bremsenergierückgewinnung.

Wo der Grandis schwächelt

Ganz ohne Kritikpunkte kommt der Mitsubishi allerdings nicht davon. Unter starker Last wirkt der Antrieb manchmal etwas angestrengt. Wer viel Dynamik erwartet, wird hier eher enttäuscht. Auch beim Infotainment merkt man, dass Mitsubishi stärker auf Funktion als auf Hightech setzt. Das System erfüllt seinen Zweck, wirkt optisch und bei der Bedienung etwas angestaubt.

during the 6 Hours of Fuji 2025, 7th round of the 2025 FIA World Endurance Championship, from September 26 to 28, 2025 on the Fuji Speedway in Oyama, Shizuoka, Japan – Photo Javier Jimenez / DPPI

Technische Daten Mitsubishi Grandis HEV

  • Motor: Benzinmotor + Elektromotor
  • Systemleistung: 158 PS
  • Testverbrauch: ca. 5 l/100 km
  • 0–100 km/h: 10 Sekunden
  • Vmax: 170 km/h

Faire Preisgestaltung

Preislich positioniert sich der Mitsubishi Grandis HEV durchaus interessant. Der getestete Vollhybrid startet in der Ausstattungslinie Invite ab 32.490 Euro und reicht bis zur top ausgestatteten Diamond-Version um 40.590 Euro.

Wer primär ein günstigeres Einstiegsmodell sucht und auf den Vollhybrid verzichten kann, bekommt den Grandis außerdem auch mit Mildhybridantrieb. Dieses Modell startet bereits ab 28.990 Euro in der Inform-Ausstattung.

Damit deckt Mitsubishi eine breite Preisspanne ab – vom vernünftigen Einstiegs-SUV bis hin zum komfortabel ausgestatteten Vollhybrid für Anspruchsvolle.

Unterm Strich

Der Mitsubishi Grandis HEV überzeugt vor allem dort, wo viele moderne Elektroautos unnötig kompliziert werden. Kein Ladezwang, kein Reichweitenstress und trotzdem niedriger Verbrauch im Alltag.

Gerade für Pendler oder Familien, die auch hin und wieder längere Strecken fahren und gleichzeitig viel urban unterwegs sind, ist der Vollhybrid eine sehr vernünftige Lösung. Die Fahrt von Linz nach Wien und retour zeigte jedenfalls: komfortabel reisen und sparsam fahren schließen sich hier nicht aus.

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