Der neuen Toyota C-HR CUORE HYBRID fällt auf. Einerseits glänzt unser Testwagen in der Farbgebung Inferno-Orange, zweitens weist uns ein formschönes Nachtlicht in Form des Markenlogos auf den Asphalt projiziert den Einstieg zum futuristischen SUV Crossover mit seinem dynamischen Design und der kompakten Silhouette.

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Unser Wagen hat 18″ mattschwarze Leichtmetallfelgen im Doppelspeichenformat montiert und kommt auch sonst in sehr sportlichem Look daher. Das oben bereits angesprochene Inferno-Orange muss man sich natürlich trauen – Fakt ist, dass es das kantig geschnittene Heck mit seinem Future Spoiler der besonderen Art und auch die markante Front zusätzlich betont, in Schwarz oder Grau würde diese außergewöhnliche Karosserielinie nicht nur wortwörtlich an Strahlkraft verlieren. Gefällt uns definitiv!

Einmal eingestiegen heizt uns gleich mal das JBL Soundsystem ordentlich ein.

Digitale Wünsche lässt der formmarkante Japaner natürlich keine offen. Hallo! Wir sprechen hier vom Land der aufgehenden Sonne, in Punkto digital reden wir hier von “State of the Art”.

Innen glänzt der Wagen mit feinen Klavierlackapplikationen und lässt das Herz des Carbon-Fetischisten höher schlagen. Bedient wird das Ganze sowohl per Touch-Screen, als auch über eine Vielzahl an Schaltern und Hebeln. Eine kurze Eingewöhnungszeit sollte man sich gönnen, dann flutscht es hervorragend mit der Bedienerei. Im übrigen würde es den Inhalt dieser Website sprengen, alle Sicherheitssysteme und Einstellmöglichkeiten näher zu beschreiben.

Platzmäßig hat man zumindest in der ersten Reihe keinerlei Probleme. Wer es sich hinten bequem macht, sitzt zwar weitgehend unbeengt, die hochgezogene Fensterlinie macht aber aus dem Fond eine dunkle Höhle mit beschränkter Aussicht aus den spitz zulaufenden Fenstern. Der dahinter liegende Kofferraum bietet ausreichend Stauraum und lässt sich auch durch das Umlegen der Rücklehnen leicht erweitern.

Der Toyota C-HR CUORE HYBRID zählt zu den Vollhybriden und lädt beim Dahinrollen und Bremsen mittels Rekuperation die Akkus auf. Sanftes frühmorgendliches Weggleiten aus dem Siedlungsbereich ist also kein Thema und die Nachbarschaft ist dankbar.

Grundsätzlich lässt sich der flott gestylte C-HR auch dementsprechend bewegen. Die Fahrwerksabstimmung stellt dabei einen guten Kompromiss aus knackiger Sportlichkeit und dennoch gutem Komfort dar. So richtig wild ist aber dieser Toyota nicht – wenn man das will, sollte man sich einmal den Supra näher ansehen. Der C-HR glänzt mit einem – wie von Toyota gewöhnt- perfekt verschliffenen Hybrid-System, dementsprechend effizientem Verbrauch (Testverbrauch: 5,3 Liter / 100 km) und toller Qualität.

Fazit unserer Redaktion:
Auffallender Jungjapaner mit optischen Rallysportambitionen – im Herzen aber ein ganz ein Lieber.

Daten Fakten Toyota C-HR

Motor: 4-Zylinder, in Reihe, CVT-Getriebe
Hubraum: 1987 ccm
Leistung: 152 PS
Drehmoment: 190/4400-5200 U/min
Elektromotor: 80 kW / 32 PS
Drehmoment E-Motor: 163 Nm
Vmax: 180 km/h
0 auf 100 km/h: 8,2 Sek.
Testverbrauch: 5,3 Liter
Preis: ab EUR 36.490

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