Foto: Jaguar Land Rover / Alexander Seger

Am 04.02.21 wurde das Team von Es lebe das Auto zum Land Rover und Jaguar Testtag nach Saalfelden am Steinernen Meer geladen. Dort befindet sich das Offroad ÖAMTC Testgelände, mit steilen Rampen und Wasserdurchfahrten, Schrägfahrten und den bekannten ÖAMTC Teststrecken mit Schleuderplatten und engen Kurven. Also alles, was man so benötigt, um auch einen Land Rover so halbwegs in Richtung Grenzbereich zu bewegen.

Bild: Jaguar Land Rover / Alexander Seger

Aber zurück an den Start. Um derzeit nach Saalfelden zu kommen, fährt man normalerweise die flotte Strecke nach Salzburg und dann via kleines deutsches Eck über Lofer. Das gestaltet sich aber derzeit aufgrund der Covid Situation etwas schwierig. Soll heißen: Testen lassen, gar nicht passieren und auf jeden Fall Stau. Kurzum, wir entschieden uns für die Strecke über Maria Alm – Hochkönig. Mit unserem Ford Puma Testwagen ein Spaß, gab es doch etliche Serpentinen zu vernaschen, und das kann er, der Puma. Der anfängliche Nebel verzog sich, je höher wir kletterten. Nach gut dreieinhalb Stunden war das Ziel schließlich gut gelaunt erreicht.

Bild: Jaguar Land Rover / Alexander Seger

Pünktlich trafen wir am Testgelände zum Briefing im Brandlhof ein. Das Areal eignet sich Aufgrund der Größe und dem ausgearbeitetem Sicherheitskonzept perfekt für Schulungen und Seminare auch in Zeiten von Covid. Das Hotel war natürlich geschlossen, aber Frühstückspakete und Snacks standen zur Verfügung. Nach einer kurzen statischen Vorstellung der neue aufgelegten Plug-in-Hybrid Varianten des Land Rover Discovery Sport und des Range Rover Evoque sowie dem brandneu überarbeiteten Jaguar I-Pace 21MY machten wir uns auf den Weg zum Testgelände.

Den Anfang machte der neue “Disco Sport”. 55 Kilometer rein elektrische Reichweite soll das SUV schaffen – im Gelände sicher eine Challenge und im Zuge dieses Events auch nicht Ziel der Sache. Im Leitfahrzeug einem nagelneuen Land Rover Defender befand sich der ÖAMTC Instruktor und alle folgenden Fahrzeuge waren mit Funk verbunden um die Kommandos zu empfangen.

Bild: Jaguar Land Rover / Alexander Seger

Wie immer bei solchen Veranstaltungen – und im Speziellen bei Land Rover-Events – geht´s für Offroad-Novizen ziemlich herzhaft zu. Sprich man spurt teilweise durch ordentlich wildes Gelände, wie tiefe Wasserfurten oder knackige Gefälle oder Steigungen. Die Stimme des Instruktors brauchts dann auch, um das alles fehlerfrei zu bewältigen. Was wirklich weh tut ist, diese anfänglich noch sauberen Premium-Geräte durch den Dreck zu steuern – ob man sowas seinem Privat-Landy antun will…?

Bild: Jaguar Land Rover / Alexander Seger

Was unterm Strich rauskommt: Die Grenze ist bei Land Rover traditionell immer der Fahrer. Wenn der längst die Hosen voll hat, könnte das Auto noch einiges mehr. Es ist teilweise schlicht unpackbar, wie diese SUV die Physik aushebeln aber im Alltag super komfortabel und bequem sind. Da spürt man schon jede Menge Erfahrung, die klarerweise bei einer Marke wie Land Rover immer mitschwingt und mit jedem Modell weiter in die Höhe getrieben wird. Im Falle der gefahrenen Plug-in-Hybrid Versionen, wird sehr viel mit elektrischer Unterstützung erreicht. Ändern tuts nichts – man kommt damit weiter, als mit fast jedem anderem Fahrzeug.

Jaguar Land Rover / Alexander Seger

Ein kurzer technischer und preislicher Ausflug der beiden neuen Plug-in Hybride

  • Unter Strom: Plug-in Hybride (PHEV) mit CO2-Emissionen ab 44 g/km und elektrischer Reichweite bis zu 55 km
  • Effizient, kultiviert, leistungsstark: Der Plug-in Hybridantrieb kombiniert einen neuen, 147 kW (200 PS) starken 1,5 l Ingenium-Dreizylinder-Benzinmotor mit Achtgangautomatik mit einem 80 kW (109 PS) leistenden Elektromotor an der Hinterachse
  • Effizient auch bei den Kosten: Die Plug-in Hybridlösung bringt Privatleuten wie Unternehmen Kostenvorteile bei Betriebs- und Unterhaltskosten – dank kombinierten WLTP- Verbrauchswerten ab 2,0 l/100 km und günstiger Besteuerung
  • Einfaches und schnelles Laden: Aufladung von 0 auf 80% Kapazität in nur 30 Minuten an öffentlichen 32-kW-Gleichstrom-Ladesäulen – an einer 7-KW-Wallbox mit Wechselstrom dauert die Aufladung auf 80% eine Stunde und 24 Minuten
  • Clever und flexibel: Das PHEV-System kann auf drei Arten genutzt werden – rein elektrisch, ausschließlich mit Benzinmotor oder in einer Kombination aus beiden, wobei die Steuerung die Navigations- und GPS-Daten zur Effizienzoptimierung nutzt

    Preise:
    Range Rover Evoque P300e PHEV ab 53.700 Euro
    Land Rover Discovery Sport P300e PHEV ab 53.372 Euro
Bild: Jaguar Land Rover / Alexander Seger

Wir möchten an dieser Stelle die Bilder und Videos sprechen lassen, alle weiteren technischen Details zu den Fahrzeugen findet man auf der Webeseite von Land Rover

Nach dem OFFROAD Gelände wurden wir von Jaguar Österreich eingeladen den neuen I-PACE auf der Landstraße zu testen. Freie Fahrt sozusagen.

Wichtige Vorteile der neuen Jaguar I-PACE Modellpalette:

  • Schnelleres Laden zuhause: Neuer 3-Phasen-Onboard-Charger ermöglicht Laden mit 11 kW-Wechselstrom und reduziert die Ladezeit an einer Heim-Wallbox deutlich.
  • Schnelleres Laden unterwegs: Nicht überall gibt es Power-Ladesäulen mit Gleichstrom – der I-PACE Modelljahr 2021 nützt nun Typ 2 / 3-Phasen-Anschlüsse mit 11 kW und reduziert Ladezeit (und damit auch Ladekosten) um bis zu zwei Drittel
  • Neues Pivi Pro-Infotainmentsystem: Schnell und einfach zu bedienen wie ein Smartphone
  • Außergewöhnliche Beschleunigung und Reichweite: Von 0 auf 100 km/h in nur 4,8 Sekunden; Reichweite nach WLTP-Norm 470 Kilometer
  • Bessere Konnektivität: Dual-eSIM mit 4G Datentarif, kabelloses Aufladen für Smartphones, Spotify- und Bluetooth-Schnittstellen für zwei Mobiltelefone parallel
  • Modernste Sicherheitstechnologien: Neue 3D Surround-Kamera und ClearSight– Innenrückspiegel für uneingeschränkte Rundumsicht
  • Erhöhter Wohlfühlfaktor für die Insassen: Luftionisierung über einen PM 2.5 Filter fängt ultrafeine Partikel und Allergene ein. Schon während des Aufladens und damit vor Antritt einer Fahrt kann der I-PACE die Kabinenluft filtern
  • Software-over-the-air-Fähigkeit verbessert: Infotainment, Batteriemanagement und Ladevorgang werden automatisch aktualisiert
  • Preis: Preise starten in Österreich bei € 59.900,- für die EV320 Variante und bei € 79.700,- für die EV400 Variante
  • Service inklusive: Die Servicekosten für den Jaguar I-PACE sind in den ersten 3 Jahren inkludiert, bis zu einer Fahrleistung von 100.000 km. Danach gibt es Fixpreisservice.

Jaguar I-PACE – Auf einen Blick

Der Jaguar I-PACE macht dank neuer High-Tech das Leben mit einem Elektroauto jetzt bequemer denn je. Los geht es mit dem neuen Pivi Pro Infotainment-System, das er als erstes Jaguar-Modell ins Feld führt. Pivi Pro ist einfach zu bedienen wie ein Smartphone: Schnell und intelligent zeigt es zum Beispiel dank verbesserter Elektroauto-Navigation an, wo sich die nächste freie Ladesäule befindet, wie viel das Stromtanken dort kostet und wie lange der Aufladevorgang voraussichtlich dauert (abhängig von Land und Anbieter). Der I-PACE kommt jetzt serienmäßig mit einem 11 kW-Bordladegerät, das Kunden nun Zugang zum schnelleren Dreiphasen-Laden eröffnet. Bei Anschluss an eine 11 kW-Wallbox können pro Stunde bis zu 53 Kilometer Reichweite (nach WLTP-Standard) „getankt“ werden. Zugleich gelingt ein kompletter Aufladevorgang an einer Wallbox damit in 8,6 Stunden – ideal zum nächtlichen Laden in der heimischen Garage.

Bild: Jaguar Land Rover / Alexander Seger

Fazit.

Wir waren von beiden Marken begeistert. Den neuen Jaguar I-PACE werden wir im Sommer nochmals unter die Lupe nehmen.

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