Auch der früher eher biedere Isuzu D-Max darf ab sofort optisch ein wenig auf die Pauke hauen. Früher kauften Landwirte und Handwerker das Fahrzeug – jetzt werden wahrscheinlich auch Downhiller und Paraglider darauf abfahren.

Isuzu hat Anfang des Jahres den neuen D-Max auf den Markt gebracht. Gerade in Österreich erfreut sich der Pick-up ja mit seiner ausgeprägten Praktikabilität, wie den bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast und der robusten Bauweise einer gewissen Beliebtheit. Ab sofort darf man sich den D-Max aber auch kaufen, wenn man ein cooles Auto dieser Art sucht. Isuzu hat das Arbeitstier zum neuen Modelljahr nämlich auch optisch ordentlich auf Vordermann gebracht.

Die von uns getestete Spitzenversion mit dem schönen Namen Double Cab V-Cross muss sich optisch nicht mehr hinter der Konkurrenz verstecken – im Gegenteil, der Pickup wirkt bullig und blickt aggressiv drein. Sein riesiger Kühlergrill sorgt für jede Menge Überholprestige, wenngleich die Stärken des Isuzu klarerweise nicht im Speed-Bereich liegen. Sein Revier liegt im Heavy-Duty Bereich und die Zahlen sprechen eine klare Sprache mit bis zu 1.130 kg Zuladung und eine Anhängelast von bis zu 3.500 kg.

Fast so cool wie ein Raptor – nur deutlich günstiger.

#eslebedasauto

Es wäre kein Isuzu D-Max, würde nicht auch unter der neuen Karosserie bodenständige und robuste Technik stecken – alles andere würde ja Themenverfehlung bedeuten. Isuzu hat allerdings das Diesel-Triebwerk komplett überarbeitet und verfeinert. Der 1,9-Liter große Turbodiesel liefert 163 PS (120 kW) bei 3600 Umdrehungen. Sein maximales Drehmoment liegt bei 360 Newtonmetern zwischen 2000 und 2500 U/min. Im Test schafften wir einen Testverbrauch von ordentlichen 7 Litern Diesel im Schnitt.

Für die Schaltarbeit unseres Testwagens war eine gut arbeitende 6-Stufen-Automatik zuständig- sie passt perfekt zum Dieselmotor. Wer Traktion braucht, schaltet den Allrad zu – auch eine Untersetzung ist an Bord. Damit lässt sich der Pickup kommod und auch halbwegs komfortabel fahren, wenngleich man natürlich immer merkt, in welcher Art Fahrzeug man sitzt.

Unser Testwagen war toll ausstaffiert. Zu seiner Ausstattung gehörten unter anderem ein adaptiver Tempomat mit Verkehrszeichen-gestützter automatischer Geschwindigkeitsanpassung sowie ein rückwärtiger Querverkehrswarner, welcher gerade bei dieser Art Auto nicht unwichtig ist. Überhaupt hat Isuzu im Bereich der Sicherheit seine Hausaufgaben gemacht: Schon ab der Basis gibt es einen Knieairbag für den Fahrer sowie einen Spurhalteassistenten.

Auch den Euro-NCAP-Crashtest hat der D-Max mit fünf Sternen bestanden.

Fazit

Wer ein Fahrzeug mit ordentlichen Transportqualitäten zu einem tollen Preis sucht, der ist bei Isuzu sicher an der richtigen Adresse. Der D-Max hat seine ursprüngliche Hemdsärmeligkeit ein wenig abgeschüttelt und punktet jetzt auch bei der Ausstattung – sowohl beim Komfort, als auch bei der Sicherheit Die Preise für den Isuzu D-Max beginnen bei rund 29.990 Euro und enden bei 48.690 Euro für die getestete Topvariante Double Cab V-Cross mit Automatik, Allradantrieb und Komfortausstattung.

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