Das Thema “ID” überstrahlt derzeit im VW Konzern so ziemlich alles – vor einem Jahr wäre es ein neuer Golf GTI Clubsport noch eine sensationelle Neuigkeit gewesen – jetzt wirkt das Ganze eher wie eine Fußnote.

Verdient hat sich die zweite Reihe das 300 PS starke Golf Topmodell wahrlich nicht. Erhält es doch exklusiv ein erstmals realisiertes Fahrprofil namens “Nürburgring”, welches nun serienmäßiges Teil des neuen Fahrdynamikmanagers für das Sportfahrwerk ist. Dieser Fahrdynamikmanager regelt die elektronischen Differenzialsperren und die querdynamischen Anteile der optionalen elektronischen Dämpferregelung DCC. Erstmals wird von dem System auch eine serienmäßige elektromechanische Vorderachsquersperre angesprochen.

Optisch hebt sich der Clubsport-GTI von seinen zivilen Brüdern durch eine nach unten geöffnete Frontpartie und vergrößerte Aerodynamik-Flügel ab.

Für den Abtrieb sorgen ein Frontspoiler, ein zweiteiliger Dachkantenspoiler sowie ein Diffusor. Die Karosserie wurde nochmals um 10 Millimeter abgesenkt. Der Golf GTI Clubsport steht auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern. Neu sind auch ovale statt runde Endrohre der links und rechts angeordneten Sportabgasanlage.

Im Innenraum kommen Sportsitze in Art-Velours, ein Sportlenkrad mit Lochleder und Schaltwippen sowie Aluminium-Pedalerie zum Einsatz. Serienmäßig wird der 400 Newtonmeter starke Turbomotor mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe übersetzt.

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