Wer auf Hybrid-Antriebe steht, ist beim Ford Kuga an der richtigen Adresse – das SUV gibt es nämlich mit allen denkbaren Hybrid-Varianten unter der Haube.

Die strengen EU CO2-Grenzwerte haben dazu geführt, dass Ford den Kuga gleich in drei verschiedenen Hybrid-Ausprägungen anbietet. Am weitesten geht der Kuga Plug-in-Hybrid mit Verbrenner, E-Motor sowie an der Dose aufladbaren Akku. Darunter rangiert der von uns getestete Vollhybrid, der den 2,5-Liter-Benziner des Plug-in-Hybriden mit einem elektrischen Motorgenerator kombiniert. Dritter und Softester im Bunde ist der Kuga Ecoblue Mildhybrid, welcher mit 2,0-Liter-Vier-Zylinder-Diesel und riemengetriebenem 48-Volt-Starter-Generator an den Start geht.

Äußerlich gibt´s beim Vollhybriden eigentlich kaum Details, die ihn vom Rest der Kuga-Partie abheben – außer vielleicht die Typenbezeichnung.

Ansonsten ist auch dieser Ford Kuga ein perfekter Familienbegleiter mit viel Platz und auch markentypischer Sportlichkeit beim Design – die Front könnte von Aston Martin stammen. ST-Line verleiht dem SUV zusätzlich optische Sportlichkeit in Form von schönen großen Rädern und subtil-sportlichen Karosserieelementen sowie jeder Menge ST-Line Designelementen und Logos. Die elementaren Hausaufgaben hat Ford ebenfalls mit Bravour erledigt – der lange Radstand sorgt für üppige Platzverhältnisse und optische Knackigkeit, dank kurzer Karosserieüberhänge.

Innen ist der Ford Kuga einerseits wohnlich, man sitzt hervorragend auf den fest gepolsterten, seitenhaltstarken Sitzen, anderseits patzt Ford auch nicht bei der Bedienbarkeit. Im Kuga darf noch gedreht und gedrückt werden. Vor allem bei der Klimatisierung und beim Radio ist es schon fein, wenn man noch handfeste Drehknöpfe vorfindet. Nichts desto trotz gibt´s aber natürlich auch einen Touchscreen – dessen Menü ist unkompliziert bedienbar und logisch aufgebaut.

In Fahrt verwöhnt uns der Ford Kuga Hybrid mit viel Komfort aber auch präziser Fahrbarkeit. Die leichtgängige und präzise Lenkung macht da ebenso eine gute Figur, wie das sehr fein abgestimmte Fahrwerk – so ist man das schon seit längerem auch von anderen Ford Modellen gewöhnt. Obendrein hat Ford dem Kuga Hybrid einen permanenten Allradantrieb verpasst.

Die Kombination aus 2,5 Liter großen Vierzylinder Benziner und elektrischen Motorgenerator liefert eine Systemleistung von 190 PS. Damit beschleunigt der Ford in 9,5 Sekunden auf Hundert und läuft bei Bedarf fast 200 km/h.

Der Ford Kuga fährt sich super-souverän, extrem leise und mit einem Testschnitt von lediglich 5,9 Liter auf hundert Kilometer auch mega-effizient. Auch rein elektrisch geht es hin und wieder dahin – vor allem in Tiefgaragen oder im Stop & Go Verkehr fällt das angenehm auf. Aufgeladen wird der kleine Akku wie bei allen Vollhybriden vom Auto selbst per Rekuperation.

Unser Fazit:

Nach unserem Test mit dem Ford Kuga fragen wir uns, warum soviele Leute zum VW Tiguan greifen. Der Ford Kuga Vollhybrid macht seine Sache sicher mindestens genauso gut, ist toll ausgestattet und auch super effizient. Außerdem steckt er den VW Klassenprimus von der Bedienbarkeit locker in die Tasche und sieht auch noch deutlich dynamischer aus. Am besten einmal damit probefahren – aber Vorsicht – das könnte Auswirkungen auf die Kaufentscheidung haben.

Ab EUR 37.512,-

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code

You May Also Like

Peugeot hybridisiert den 3008

Dank 300 PS Systemleistung beschleunigt der Peugeot 3008 Hybrid4 in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h.

Voller ElectroFUN mit dem Peugeot 3008 HYBRID4

Mit dem 3008 HYBRID4 liefert Peugeot nicht nur Allradantrieb sondern dank 300 PS auch jede Menge ElectroFUN.

Hybrid-Spaßmacher

Der BMW X2 X-Drive25e ist ziemlich auf Sport gebürstet. Ein echter BMW.

Big Mac mit Diät-Mayonnaise

Ford ist immer für eine Überraschung gut – wir haben den riesigen Ford Explorer getestet.