DS-Automobiles, die Premiummarke des PSA-Konzerns lüftet langsam den Vorhang hinter dem sich DS Numero Vier wartet.

Wie Konzern-intern üblich, wird es auch den DS4 in den unterschiedlichsten Antriebsformen geben – vom konventionellen Benziner und Diesel bis zur elektrifizierten Version, ist alles dabei, was sich der Autokäufer der Zukunft so wünscht.

Mittelfristig geht die Markenstrategie aber eindeutig Richtung Elektrifizierung: Bis zum Jahr 2025 sollen alle Modelle ausschließlich elektrifiziert zum Kunden rollen. Während jedoch die Schwestermarke Citroën beim neuen C4 eine vollelektrische Version an den Start bringt, verzichtet DS – immerhin zweimal in Folge Formel-E-Weltmeister – zunächst auf diese Möglichkeit.

„Wir haben uns für eine vielseitigere Lösung entschieden und bringen daher den DS4 mit Plug-in-Hybridtechnik auf den Markt. Eine vollelektrische Lösung ist nicht vorgesehen. Die elektrische Reichweite soll aber bei deutlich mehr als 50 Kilometer liegen.“

erklärte uns DS-Chefin Béatrice Foucher bei der Enthüllung der ersten Details.

Während die Leistungsdaten der Diesel- und Benzinvarianten noch nicht näher erörtert wurden, stehen die Daten für den Plug-in-Hybrid bereits fest. Der Turbo-Vierzylinder leistet 180 PS, was sich zusammen mit den 110 PS des Elektromotors zu einer Systemleistung von 225 PS bündelt und einen Prüfstand-Verbrauch von 1,4 Litern auf 100 Kilometer ermöglichen soll.

DS steht auch für überragenden Komfort.

Die Pariser Entwickler setzen auf eine kameragesteuerte, aktive Federung. Die „Active Scan Suspension“ genannte Technik erkennt mittels einer Kamera hinter der Windschutzscheibe die Straßenbeschaffenheit sowie den aktuellen Fahrzustand. Diese Daten werden an einen Rechner weitergeleitet, der wiederum jedes Rad individuell ansteuert und die Dämpferhärte reguliert. Die Folge soll ein überaus komfortabel dynamisches Fahrverhalten sein.

Das Design des DS4 wurde noch nicht ganz gelüftet.

Die schmal geschnittenen Scheinwerfer, so viel konnte man jetzt schon bei der virtuellen Präsentation erkennen, kombinieren Matrix-Licht und dynamisches Kurvenlicht und erinnern damit an den legendären Citroën DS Mitte der 1950er-Jahre, der damals via Seilzüge mitlenkende Scheinwerfer hatte.

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